Und doch
hab ich das Pflänzlein genährt
und umsorgt
es täglich
begossen
sein Gedeihen
mit Entzücken verfolgt
jeder neuen Knospe entgegengefiebert
seiner Pflege galt mein Tag
des Nachts erstarben meine Träume
in seiner Blätter Vielfalt
ich habe es
wachsen sehen
mit stiller Freude
und heimlicher Angst
Jetzt wirft es Früchte ab
Tag für Tag
ohne Pause
wirft mir die schweren überreifen
Früchte an den Kopf und auf den Bauch
trifft mich überall
verwundet meine Seele und
mein Herz
und trifft
und trifft
und begräbt mich
unter all den süßen Dingen