In meinem Traum
bist du ein fremder schwarzer Vogel
in der Nacht
Du nistest weitab
im verfallenen Turm
über den Wäldern
Scheu scharrst du
am mürben Gestein
verbirgst dich vor
dem fahlen Licht der Abendsonne
schreitest auf und ab
auf und ab
Wenn der Mond kommt
putzt du dein Gefieder
dein rabenschwarzes Gefieder
und streichst dir
den Staub aus dem Kleide
In der zweiten Hälfte der Nacht
breitest du deine Schwingen aus
königlich kreist du
Herr über Wälder und Seen
Ich entgehe dir nicht